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Sommergedichte


Sommergedichte für Kinder - Sommer Kinder Gedicht

Hier erhalten Sie schöne Sommergedichte für Kinder


Es summt und brummt in Wies und Feld, jetzt ist der Sommer nicht mehr weit
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Kindergedicht - blauer Sommer

Ein blauer Sommer glanz- und glutenschwer
Geht über Wiesen, Felder, Gärten her.
Die Sonnenkrone glüht auf seinen Locken,
Sein warmer Atem läutet Blütenglocken.
Ein goldnes Band umzieht die blaue Stirne,
Schwer aus den Zweigen fällt die reife Frucht
Und Sens' und Sichel blitzt auf Flur und Feld,
Und rot von Rosen ist die ganze Welt.

- Carl Hermann Busse 1872-1918, deutscher Lyriker -



Sommergedicht - das ist doch eine üppige Zeit

Das ist doch eine üppige Zeit,
Wo alles so schweigend blüht und glüht
Und des Sommers stolze Herrlichkeit
Still durch die grünenden Lande zieht.

Das Himmelblau und der Sonnenschein,
Die zehren und trinken mich gänzlich auf!
Ich welke dahin in müssiger Pein,
In Rosen versiegt mein Lebenslauf!

Die Schnitter so stumm an der Arbeit stehn,
Nachdenklich und düster auf brennender Au!
Ich höre ein heimliches Dröhnen gehn
Rings in der Berge dämmerndem Blau.

Ich sehne mich nach Gewitternacht,
Nach Sturm und Regen und Donnerschlag!
Nach einer tüchtigen Freiheitsschlacht
Und einem entscheidenden Völkertag!

- Gottfried Keller 1819-1890, schweizer Dichter -



Sommergedicht- jetzt ist der Sommer nicht mehr weit

Es summt und brummt in Wies und Feld,
Jetzt ist der Sommer nicht mehr weit.
Das Himmelsblau ganz weich und unbewegt,
Kein Wölkchen, das sich regt.

Es grünt und singt im Glanz der Sonne,
Jetzt kommt des Sommers Wonne.
Da sieh! das muss ein Hüpfer sein,
Ein Grashüpfer muss das sein.
Der hüpft ganz wild und fein.

- © Monika Minder -



Zwei Sommergedichte von Fallersleben

Im Sommer


Die Sommerzeit, die Sommerzeit,
Das ist die Zeit der Lustbarkeit.
Da können wir draussen sein
Und spielen im Sonnenschein
Den ganzen Tag bis zum Abend hinein.

Da können wir im Schatten
Auf grünen Matten
Spazieren, marschieren
Und exercieren.

- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874,
deutscher Dichter und Hochschullehrer für Germanistik -


Der Sommer

Der Sommer, der Sommer,
Das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
Und durch die Au'n und Felder
Voll Lust und Fröhlichkeit.

Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
Nach bunten Schmetterlingen
Und spielen manches Spiel.

Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
Im Schatten hoher Buchen
Und laben Herz und Mund.

Der Sommer, der Sommer,
Der heisst uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
Und halten Reigentänze
Beim Abendsonnenschein.

- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874,
Gedichte, Kinderlieder -



Sommergedicht - Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könnte, rot
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehn:
So weit im Leben, ist zu nah dem Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
bewegte, sie empfand es und verging.

- Christian Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Dramatiker
und Lyriker -



Bekanntes Sommergedicht - Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller -


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