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Wald- und Baumgedichte


Gedichte und Sprüche vom und über den Wald, die Bäume, die Tiere, die Natur. Von klassisch bis modern, sowie schöne Bildersprüche.

Wald

Im Wald gibts viele Dinge
Und um die Bäume Ringe.
Käfer, die fleissig krabbeln
Und Blätter, die gerne wabbeln.
Vögel, die gemeinsam singen
Und Äste, die geheimnisvoll klingen.

(© Monika Minder)

Sinnvoll

An einem Baum ist alles sinnvoll. Jeder Ast, jedes Blatt.

(© Monika Minder)

Wo noch Bäume sind

Wo noch Bäume sind
ist Schatten,
Schutz,
Luft,
Wasser,
sämtliche Grundlagen,
die es zum Leben
braucht.

Tragt mir ja Sorge
zu den Bäumen.

(© Monika Minder)


Baum von unten

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke (Karten, Mails, basteln) gratis genutzt werden.

Bild-Text

Wo Bäume sind, ist Poesie.

(© Monika Minder)

Nur ein Baum

Täglich schaue ich aus dem Fenster
auf die andere Seite des Tals.
Dort steht auf höchster Höhe
ein Baum in seiner Jahreszahl.

Einmal kahl,
einmal mit Blättern,
einmal im blausten Blau,
einfach bei jedem Wetter.

Allein nur mit den Tagen,
mit dem Wind, den Tieren
und den Fragen.

(© Monika Minder)

Bäume sind Gedichte

Bäume sind Gedichte, die die Erde an den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.

(Khalil Gibran 1883-1931, libanesisch-amerikanischer Philosph)

Waldleben

Ein Weg so schön durchs Laub
Hier und da treiben Pilze aus.
Im Lichtstrahl tänzelt feiner Staub
Und aus dem Loch guckt frech eine Maus.

(© Monika Minder)

Der Baum hat seine Jahreszeiten

Der Baum hat
seine Jahreszeiten,
wie du und ich.
Ständig wechselt
er sich, wird
alles neu an ihm.
Mal trägt er
leuchtend grüne Blätter,
dann stumpfe,
im Herbst rote und gelbe
und im Winter
ist er nackt.
Es wird nichts mehr
von ihm erwartet
und doch leuchtet
er uns in jeder
Zeit lächelnd zu,
erfüllt still
seine Aufgabe
und freut sich,
dass er da sein kann.

(© Monika Minder)

Gier

Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.

(Gustave Flaubert 1821-1880, französischer Schriftsteller)

Flüstern im Wald

Es wird viel geredet und geflüstert im Wald:
Ein Vogel trällert die schönsten Lieder nur für dich allein,
So dass ein schönes Echo hallt.
Alle wollen sie bei dir sein.
Da sieh, ein Blatt, das dir freudig winkt,
Ein Marienkäfer, der auf deiner Nase blinkt.
Und da ein Blümlein, das dir lächelt
Ein Farn, das dir kühlen Wind fächelt.
Sogar ein Bienchen hat sich verirrt
Und sagt dir Hallo, wenn es um deine Ohren schwirrt.

(© Monika Minder)


Baum von unten

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke (Karten, Mails, basteln) gratis genutzt werden.

Bild-Text

Der Parasit des Baumes ist der Mensch.

(© Monika Minder)

Rehe im Wald

Im Walde leben sie,
Fern der Menschen.
Ruhe brauche sie.
Manchmal stehen sie still ein Weilchen,
Eines blickt zurück,
Direkt in deine Augen mit seinem scheuen Blick.

(© Monika Minder)

Uhu-Leben

Es ruft im Wald durch grüne Zweig
Ein Uhu jämmerlich sein Leid.
Uhu, Uhu, Uhu ...!

Allein sitzt er auf seinem Ast
Und wartet auf nen lieben Gast.
Uhu, Uhu, Uhu ...!

Da kommen alle Tiere gross und klein
Jetzt ist der Uhu nicht mehr allein.
Juhu, Juhu, Juhu ...!

(© Monika Minder)

Weisst du, dass die Bäume reden?

Weißt du, dass die Bäume reden?
Ja, sie reden.
Sie sprechen miteinander,
und sie sprechen zu dir,
wenn du zuhörst.
Aber die weissen Menschen
hören nicht zu.
Sie haben es nie der Mühe wert gefunden,
uns Indianer anzuhören,
und ich fürchte,
sie werden auf die anderen Stimmen
in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren:
manchmal etwas über das Wetter,
manchmal über Tiere,
manchmal über den Grossen Geist.

- Tatanga Mani, Indianerhäupling -




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Bekannte und klassische Wald und Baum Gedichte

Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt

Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald
In gutem und schlechtem Wetter;
Das hat von unten bis oben halt
Nur Nadeln gehabt statt Blätter;
Die Nadeln, die haben gestochen,
Das Bäumlein, das hat gesprochen:

"Alle meine Kameraden
Haben schöne Blätter an,
Und ich habe nur Nadeln,
Niemand rührt mich an;
Dürft' ich wünschen, wie ich wollt',
Wünscht' ich mir Blätter von lauter Gold."

Wie's Nacht ist, schläft das Bäumlein ein,
Und früh ist's aufgewacht;
Da hatt' es goldene Blätter fein,
Das war eine Pracht!
Das Bäumlein spricht: "Nun bin ich stolz;
Goldene Blätter hat kein Baum im Holz."

Aber wie es Abend ward,
Ging ein Bauer durch den Wald
Mit grossem Sack und langem Bart,
Der sieht die goldnen Blätter bald;
Er steckt sie ein, geht eilends fort
Und lässt das leere Bäumlein dort.

Das Bäumlein spricht mit Grämen:
"Die goldnen Blättlein dauern mich,
Ich muss vor den andern mich schämen,
Sie tragen so schönes Laub an sich.
Dürft' ich mir wünschen noch etwas,
So wünscht' ich mir Blätter von hellem Glas."

Da schlief das Bäumlein wieder ein,
Und früh ist's wieder aufgewacht;
Da hatt' es gläserne Blätter fein,
Das war eine Pracht!
Das Bäumchen sprach: "Nun bin ich froh;
Kein Baum im Walde glitzert so."

Da kam ein grosser Wirbelwind
Mit einem argen Wetter,
Der fährt durch alle Bäume geschwind
Und kommt an die gläsernen Blätter;
Da lagen die Blätter von Glase
Zerbrochen in dem Grase.

Das Bäumlein spricht mit Trauern:
"Mein Glas liegt in dem Staub;
Die anderen Bäume dauern
Mit ihrem grünen Laub.
Wenn ich mir noch was wünschen soll,
Wünsch' ich mir grüne Blätter wohl."

Da schlief das Bäumlein wieder ein,
Und wieder früh ist's aufgewacht;
Da hatt' es grüne Blätter fein.
Das Bäumlein lacht
Und spricht: "Nun hab' ich doch Blätter auch.
Dass ich mich nicht zu schämen brauch."

Da kommt mit vollem Euter
Die alte Geis gesprungen;
Sie sucht sich Gras und Kräuter
Für ihre Jungen;
Sie sieht das Laub und fragt nicht viel,
Sie frisst es ab mit Stumpf und Stiel.

Da war das Bäumchen wieder leer,
Es sprach nun zu sich selber:
"Ich begehre nun keine Blätter mehr,
Weder grüner, noch roter, noch gelber!
Hätt' ich nur meine Nadeln,
Ich wollte sie nicht tadeln."

Und traurig schlief das Bäumlein ein,
Und traurig ist es aufgewacht;
Da besieht es sich im Sonnenschein
Und lacht und lacht!
Alle Bäume lachen's aus;
Das Bäumlein macht sich aber nichts daraus.

Warum hat's Bäumlein denn gelacht,
Und warum denn seine Kameraden?
Es hat bekommen in der Nacht
Wieder alle seine Nadeln,
Dass jedermann es sehen kann.
Geh' 'naus, sieh's selbst, doch rühr's nicht an!
Warum denn nicht?
Weil's sticht.

- Friedrich Rückert 1788-1866, deutscher Dichter -

Der Kuckuck

Der Wald ist still, der Wald ist stumm,
Es bebt kein Blatt, es nickt kein Zweig,
Ein Vogelruf von ferne schallt,
So voll und rund, so warm und weich.

Das ist der Kuckuck, der da ruft,
So laut, so laut im tiefen Wald,
An meine Schulter drängst du dich,
Und deine Hand sucht bei mir Halt.

Du bist so still, du bist so stumm,
Ich höre deines Herzens Schlag,
Du hältst den Atem an und zählst,
Wie oft der Kuckuck rufen mag.

Ich lächle deiner Kinderangst,
Du meine süsse Wonne du,
Es blüht uns noch so mancher Mai,
Der Kuckuck ruft ja immerzu.

- Hermann Löns 1866-1914, deutscher Schriftsteller -

Gefunden

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grubs mit allen
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ichs
Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

O kühler Wald

O kühler Wald
Wo rauschest Du,
In dem mein Liebchen geht,
O Widerhall
Wo lauschest Du
Der gern mein Lied versteht.

O Widerhall,
O sängst Du ihr
Die süssen Träume vor,
Die Lieder all,
O bring' sie ihr,
Die ich so früh verlor. -

Im Herzen tief,
Da rauscht der Wald
In dem mein Liebchen geht,
In Schmerzen schlief
Der Widerhall,
Die Lieder sind verweht.

Im Walde bin
Ich so allein,
O Liebchen wandre hier,
Verschallet auch
Manch Lied so rein,
Ich singe andre Dir.

- Clemens Brentano 1778-1842, deutscher Schriftsteller -

Im Sommerwald

Im Sommerwald, wo sich die Blätter drücken,
Liegt Sonnenschein in kleinen Stücken,
Drinnen die Mücken schweben und rücken.
Ich muss mich unter die Stille bücken.
Vor den finstern Tannenlücken
Sah ich einen Schmetterling weiss wie einen Geist aufzücken.
Der Wald riecht nach Kien und ist heiss.
Vielleicht hat hier ein Herz gebrannt und nur der Wald davon weiss.

- Max Dauthendey 1867-1918, deutscher Dichter und Maler -

Im Walde möcht ich leben

Im Walde möcht' ich leben
Zur heissen Sommerzeit!
Der Wald, der kann uns geben
Viel Lust und Fröhlichkeit.
In seine kühlen Schatten
Winkt jeder Zweig und Ast;
Das Blümchen auf den Matten
Nickt mir: komm, lieber Gast!
Wie sich die Vögel schwingen
Im hellen Morgenglanz!
Und Hirsch' und Rehe springen
So lustig wie zum Tanz.
Von jedem Zweig und Reise
Hör nur, wie's lieblich schallt!
Sie singen laut und leise:
Kommt, kommt in grünen Wald!

- Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, Dichter und Hochschullehrer
für Germanistik -

Auf einem Baum ein Kuckuck sass

Auf einem Baum ein Kuckuck, -
Sim sa la dim, bam ba,
Sa la du, sa la dim -
Auf einem Baum ein Kuckuck saß.

Da kam ein junger Jäger, -
Sim sa la dim, bam ba,
Sa la du, sa la dim -
Da kam ein junger Jägersmann.

Der schoss den armen Kuckuck, -
Sim sa la dim, bam ba,
Sa la du, sa la dim -
Der schoss den armen Kuckuck tot.

Und als ein Jahr vergangen, -
Sim sa la dim, bam ba,
Sa la du, sa la dim -
Und als ein Jahr vergangen war.

Da war der Kuckuck wieder, -
Sim sa la dim, bam ba,
Sa la du, sa la dim -
Da war der Kuckuck wieder (rasch gesprochen) lebendig.

Da freuten sich die Leute,-
Sim sa la dim, bam ba,
Sa la du, sa la dim -
Da freuten sich die Leute sehr.

- Deutsches Volkslied, Kinderlied aus dem Bergischen Land, 18. Jh. -

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