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Winter Gedichte für Kinder


Wintergedichte - Kinder - kurzes Winter Gedicht

Hier erhalten Sie schöne Winter Gedichte für Kinder


Willkommen lieber Winter aus der Kälte Einsamkeit ...
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Kurzes Winter Gedicht für Kinder

Willkommen lieber Winter


Willkommen lieber Winter
Aus der Kälte Einsamkeit
Bald stapfen alle Kinder
Durch deine weiche Herrlichkeit.

- © Monika Minder -


Bitte Zitierrechte beachten!



Wintergedicht für Kinder

Schlaf ein mein Kind


Schlaf ein mein süsses Kind
Da draussen singt der Wind.
Er singt die ganze Welt zur Ruh,
Deckt sie mit weissen Betten zu.
Und bläst er ihr auch ins Gesicht,
Sie rührt sich nicht und regt sich nicht,
Tut auch kein Händlein strecken
Aus ihren weichen Decken.

Schlaf ein, mein süsses Kind,
Da draussen weht der Wind;
Er rüttelt an dem Tannenbaum,
Da fliegt heraus ein schöner Traum;
Der fliegt durch Schnee und Nacht und Wind
Geschwind, geschwind zum lieben Kind
Und singt von lust'gen Dingen,
die's Christkind ihm wird bringen.

- Robert Reinick 1805-1852, deutscher Dichter -



Kurzes Winter Gedicht für Kinder

Winter kommt


Es stürmt und schneit aus allen Winkeln
Der Winter kommt mit Augenzwinkern.
Und auch der kleine Pinkel
Kommt aus seinem Ofenwinkel.
Freut sich mit den andern Kindern
An den schönen Zauberbildern.

- © Monika Minder -

> mehr Minder Kindergedichte



Kurzes Wintergedicht für Kinder

Schneeflocken


Wende ich den Kopf nach oben:
Wie die weissen Flocken fliegen,
Fühle ich mich selbst gehoben
Und im Wirbeltanze wiegen.
Dicht und dichter das Gewimmel;
Eine Flocke bin auch ich. -
Wie viel Flocken braucht der Himmel,
Eh die Erde langsam sich
Weiss umhüllt?

- Klabund (Alfred Henschke) 1890-1928, deutscher Schriftsteller -



Winter Gedicht

Es ist ein Schnee gefallen


Es ist ein Schnee gefallen
In dieser eisig kalten Nacht.
Der Winter hat erst angefangen
Und zeigt schon sein Gesicht.

Es sind die Bäume gestorben
Ganz nackt stehen sie da.
Ein weisses Häubchen oben
Ein Klagen hie und da.

Es ist ein Schnee gefallen
Die Weite engt sich ein.
Der Himmel ist verhangen
Der Winter ist allein.

- © Monika Minder -








Wintergedicht für Kinder

Der erste Schnee


Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat's geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weissen Decken.

Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll' rings herum.

Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weisses Müllerkäppchen,
hat ein weisses Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
dass er just sein Pfeifchen schmaucht?

Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Strasse.
Und gar draussen vor dem Haus!
Wär' nur erst die Schule aus!

Aber dann, wenn's noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut 'nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füsse tief im Schnee
und wir rings herum, juhe!

Ei, ihr lieben, lieben Leut',
was ist heut' das eine Freud'!

- Friedrich Wilhelm Güll 1812-1879, deutscher Dichter -



Winter Gedicht für Kinder

Winternacht


Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie ein Traum.

Die fiel dazu wie ein Traum ...
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleingefieder
aus dem silbernen Sternenraum.

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und dazu fiel eine Flocke,
so leise wie im Traum.

So leis als wie ein Traum.
Und als vieltausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiss,
als wie von Engleinflaum.

Da war die ganze Erde weiss,
als wie von Engelflaum.

- Christian Morgenstern 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller-









Kurzes Wintergedicht

Verzaubert liegt die Welt in weiss


Verzaubert liegt die Welt in weiss
Noch immer fallen Flocken leis.
Verzaubert scheint die Sternenzeit
Und immer wieder werden Herzen weit.

- © Monika Minder -

Offizielle Homepage von Monika Minder



Winter Gedicht für Kinder

Bitte, Bitte!


Wohl fliegt es im Freien
Sich herrlich im Mai,
Aber, ach, nur im Winter
Nicht vogelfrei!
Wir suchen umsonst da
Die kärglichste Kost
Und blasen den Pelz auf
Vor Hunger und Frost.

O, werfet uns Körnlein
Herab in den Schnee!
Seid gut und bedenket:
Der Hunger tut weh'.

- Adolf Kröner 1836-1911, deutscher Verleger; aus: die Gartenlaube -



Wintergedicht für Kinder

Winter


Du lieber Frühling, wohin bist du gegangen?
Noch schlägt mein Herz, was deine Vögel sangen.
Die ganze Welt war wie ein Blumenstrauss.
Längst ist das aus!
Die ganze Welt ist jetzt, o weh,
Barfüssle im Schnee!
Die schwarzen Bäume steht und frieren.
Im Ofen die Bratäpfel musizieren,
das Dach hängt voll Eis.
Und doch! Bald kehrst du wieder, ich weiss, ich weiss!

Bald kehrst du wieder,
oh, nur ein Weilchen,
und blaue Lieder
durften die Veilchen!

- Arno Holz 1863-1929, deutscher Dichter -


> Frühlingsgedichte für Kinder



Winter Gedicht für Kinder

Der Schneemann


Steh, Schneemann, steh!
Und bist du auch von Schnee,
So bist du doch ein ganzer Mann,
Hast Kopf und Leib und Arme dran,
Und hast ein Kleid, so weiss und rein,
Kein Seidenzeug kann weisser sein:

Du stehst so stolz und fest und breit
Als wär' es für die Ewigkeit.
Steh, Schneemann, steh!
Wenn ich dich recht beseh':
So fehlt dir nichts auf weiter Welt
Du hungerst nicht, sorgst nicht um Geld.

Ich glaub' auch, dass dich gar nichts rührt,
Und wenn es Stein und Beine friert;
Der Frost, der andre klappern lässt,
Der macht dich erst recht hart und fest.
Steh, Schneemann, steh!
Die Sonne kommt, Juchhe!

Jetzt wirst du erst recht lustig sein!
Was ist denn das? Was fällt dir ein?
Du leckst und triefst ohn' Unterlass,
O Schneemann, Schneemann, was ist das?
Das schöne warme Sonnenlicht,
Der Menschen Lust erträgst du nicht?

Weh, Schneemann, weh!
Du bist doch nichts als Schnee!
Dein Kopf war dick, doch nichts darin,
Dein Leib war gross, kein Herz darin,
Und das, was andre fröhlich macht,
Hat dir, du Wicht, nur Leid gebracht.

Ich glaub', ich glaub', manch Menschenkind
Ist grade so wie du gesinnt:
Schnee, nichts als Schnee!

- Robert Reinick 1805-1852, deutscher Dichter -



Wintergedicht für Kinder

Vom Büblein auf dem Eis


Gefroren hat es heuer noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.“ –
Wer weiss?

Das Büblein stampft und hacket mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket, und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrein.

„O helft, ich muss versinken in lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken im tiefen, tiefen See!“
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!

Der packt es bei dem Schopfe und zieht es dann heraus:
Vom Fusse bis zum Kopfe wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.

- Friedrich Wilhelm Güll 1812-1879, deutscher Dichter -


Weiteres Winter Gedicht für Kinder von Güll
Prosit Neujahr!




Wintergedicht für Kinder

A a a der Winter der ist da


A, a, a, der Winter der ist da.
Herbst und Sommer sind vergangen,
Winter, der hat angefangen.
A, a, a, der Winter der ist da.

E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
Blumen blüh´n an Fensterscheiben,
Sind sonst nirgends aufzutreiben.
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.

I, i, i, vergiss des Armen nie.
Hat oft nichts, sich zuzudecken,
Wenn nun Frost und Kält´ ihn schrecken.
I, i, i, vergiss des Armen nie.

O, o, o, wie sind wir alle froh.
Wenn der Niklaus wird was bringen
Und vom Tannenbaum wir singen.
O, o, o, wie sind wir Kinder froh.

U, u, u, die Teiche frieren zu.
Hei, nun geht es wie der Wind
Übers blanke Eis geschwind.
U, u, u, die Teiche frieren zu.

- Heinrich Hoffmann von Fallerselben 1798-1874, deutscher Lyriker -



Winter Gedicht für Kinder

Es schneit


Der erste Schnee, weich und dicht,
Die ersten wirbelnden Flocken.
Die Kinder drängen ihr Gesicht
Ans Fenster und frohlocken.

Da wird nun das letzte bisschen Grün
Leise, leise begraben.
Aber die jungen Wangen glühn,
Sie wollen den Winter haben.

Schlittenfahrt und Schellenklang
Und Schneebälle um die Ohren!
- Kinderglück, wo bist du? Lang,
Lang verschneit und erfroren.

Fallen die Flocken weich und dicht,
Stehen wir wohl erschrocken,
Aber die Kleinen begreifens nicht,
Glänzen vor Glück und frohlocken.

- Gustav Falke 1853-1916, deutscher Schriftsteller -



Winter Gedicht für Kinder

Ich komme bald ihr goldnen Kinder


Ich komme bald, ihr goldnen Kinder,
Vergebens sperret uns der Winter
In unsre warmen Stuben ein.

Wir wollen uns zum Feuer setzen
Und tausendfältig uns ergötzen,
Uns lieben wie die Engelein.

Wir wollen kleine Kränzchen winden,
Wir wollen kleine Sträusschen binden
Und wie die kleinen Kinder sein.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -



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Winter
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