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Kinder und Schlafen


Schlafen - Kinder - Ein- und Durchschlafen - Zubett gehen

Tipps und Hinweise zum Thema Kinder und Schlafen


Der Alte schlummert wie das Kind, und wie wir eben Menschen sind. (Goethe)
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Kinder und Schlafen

Wenn Kinder nicht ein- oder durchschlafen können, kann das viele
Gründe haben. Manche Kinder fürchten sich vor der Dunkelheit und
es hilft, wenn eine indirekte Lichtquelle angebracht oder die Türe des
Kinderzimmers einen Spalt breit offen gelassen wird.
Bunte Leuchtsterne an der Zimmerdecke, ein kleines Lämpchen, ein
Kuscheltier sind ebenfalls Möglichkeiten, die Angst vor der Dunkelheit
zu nehmen.

Andere Kinder haben die Erlebnisse des Tages nicht verarbeiten können
oder haben konkrete Ängste.

Viele Schlafstörungen bei Kindern haben mit ihrer Entwicklung zu tun.
Sie sind entwicklungsbedingt und gehen nach einer bestimmten Zeit
von selbst wieder weg.

Der Schlafrythmus ist bei Kindern so verschieden wie bei Erwachsenen.
Es gibt auch bei Kindern Nachteulen, die erst mitten in der Nacht zur
Ruhe kommen und morgens länger schlafen. Andere steigen morgens
sofort und quitschvergnügt aus dem Bett, wenn die Mutter sie weckt
oder zum Frühstück ruft.



Wenn Kinder nicht schlafen oder nicht zu Bett gehen wollen

Kinder sind sehr kreativ, wenn es darum geht, noch ein wenig länger
aufbleiben zu können. Sie versuchen mit allen möglichen Tricks das
zu Bett gehen hinauszuschieben. Ein ganz natürliches Bedürfnis und
Verhalten. Jedes Kind möchte so lange wie möglich die Gemeinsamkeit
mit den Eltern geniessen.

Diesen Prozess können Sie aktiv unterstützen mit einem Einschlafritual.
Einschlafrituale geben dem Kind die Möglichkeit mit den Eltern noch
etwas Gemeinsames zu machen. Das Gefühl des Zusammenseins wird
verstärkt, so dass Ihr Bedürfnis befriedigt wird. Zudem gelingt das
Hinübergleiten von der aktiven Phase des Tages in die Ruhephase
damit mühelos und die Kids schlafen einfach viel besser.



Einschlaf-Rituale

Ein Einschlaf-Ritual oder Gute-Nacht-Ritual vermittelt den Kindern
Vertrauen und Geborgenheit. Das Ritual soll liebevoll beginnen und
ebenso aufhören. Es gibt verschiedene Elemente innerhalb eines
Rituals. Beginnen kann es bereits beim Nachtessen mit Tisch decken,
aufräumen und ein Spiel parat machen. Je nachdem, wie alt Ihre
Kinder sind und welche Vorlieben sie haben.


Ein Gute-Nacht-Ritual kann zum Beispiel so aussehen:

Gemeinsam spielen, eine warme Schokolade trinken, die Kinder baden
oder waschen, Pyjama anziehen, Zähne putzen, ins Bett schlüpfen und
noch ein wenig kuscheln, ein Schlaflied singen oder eine Geschichte
vorlesen, ein Gedicht aufsagen oder gemeinsam beten, dann noch einen
Gute-Nacht-Kuss und die Lampe löschen.

Kreieren Sie Ihr eigenes Gute-Nacht-Ritual mit Ihrem Kind oder Ihren
Kindern zusammen. Jedes Kind ist verschieden und braucht etwas
anderes.


Wichtig

Beginnen Sie das Gute-Nacht-Ritual immer gleich und beenden
Sie es auch immer gleich. Anfang- und Schlusspunkt sind wichtig.
Routine schafft grosse Erleichterung, und Sie vermitteln damit
dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Nach dem Schlusspunkt
weiss das Kind, dass jetzt wirklich Schluss ist.

Nehmen Sie sich die Zeit für ein Gute-Nacht-Ritual.
Es lohnt sich.


Hier gibt es schöne Schlaflieder:

Und kurze Kindergeschichten.

Oder lustige Kindergedichte.


Gelegentliche Einschlafprobleme

Wenn Ihr Kind nur ab und zu Probleme hat mit dem Einschlafen,
dann ist das durchaus normal. Nehmen Sie sich in dem Fall
einfach etwas mehr Zeit für Ihr Kind. Vielleicht hat es etwas
erlebt, das ihm keine Ruhe lässt. Reden Sie mit ihm, teilen Sie
mit ihm die Sorgen. Damit nehmen Sie ihm die Last und geben
ihm zu spüren, dass alles in Ordnung ist.

Wenn ihr Kind grundsätzlich noch nicht müde ist am Abend, lassen
lassen Sie es einfach länger spielen, hören Sie mit ihm eine
schöne Musik oder vielleicht mag es noch malen. Oder dehnen
Sie das Ritual vor dem Schlafengehen aus. Es gibt Kinder, die
sind auch nach einem aktiven Tag immer noch lebendig. In dem
Fall kann spielen oder ein Spaziergang nach dem Essen hilfreich
sein.

Wenn das Kind älter wird, sinkt automatisch der Schlafbedarf.
In dem Fall kann es ratsam sein, diesen um eine halbe Stunde
oder eine ganze Stunde zu reduzieren.


Wichtig

Wenn die Einschlaf- oder Durchschlafprobleme anhalten,
sollten Sie mit einem Kinderarzt sprechen.



Durchschnittlisches Schlafbedürfnis Kinder

Neugeborene: bis zu 18 Stunden
1-12 Monate: 14-18 Stunden
1- 3 Jahre: 12-15 Stunden
3- 5 Jahre: 11-13 Stunden
5-12 Jahre: 9 -11 Stunden
Jugendliche: 9-10 Stunden

Quelle: Wikipedia


Link-Tipps


Wenn Kinder "nachtaktiv" sind
Ein interessanter Bericht von kindergesundheit-info.

Symptome und Ursachen für Schlafstörungen bei Kindern
Symptome bei anderen Schlafstörungen.

Wiegenlied
Der Artikel bei Wikipedia.

Was tun, wenn Ihr Kind nicht einschläft?
Tipps, die persönlich erfahren wurden.





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