Kinder Internet und PC
Kinder und Internet - PC - Internetspiele
Hilfreiche Tipps für den sinnvollen Umgang mit Internet und PC
Lernen und Spielen am Computer soll sinnvoll sein und Spass machen
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Spielen und Lernen am Computer
Lesen lernen, Vokabeln pauken, Musik hören, Matheaufgaben machen,
spielen, sich austauschen und kennen lernen - alles das und noch viel
mehr bietet das Internet für Kinder.
Für das eine oder andere braucht es spezielle Software. Anderes kann
im Internet gesucht und heruntergeladen werden.
Sicherheit im Internet
Wie können Eltern sicher gehen, dass ihre Kinder die richtigen Internet-
Seiten besuchen, dass sie
altersgerechte Computerspiele benutzen
und auf seriösen Seiten surfen?
Bei der Flut von Informationen und Angeboten im Internet gar nicht so
einfach, denn das WWW (World Wide Web) ist ein unübersichtlicher
Dschungel von Daten geworden. Das Angebot an Lernsoftware sowie
Computerspielen ist enorm.
Gezielt suchen und anwenden ist folglich
wichtig. Auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Xing und Co.
haben Hochkonjunktur und sind mit der nötigen Vorsicht zu nutzen.
Facebook, Twitter, Xing und Co
Online-Kontaktnetzwerke sind beliebte Portale für Kinder wie auch für
Erwachsene. Das grösste soziale Netzwerk in Deutschland ist seit 2009
Facebook. Unternehmen nutzen soziale Netzwerke zur Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit. Private zum Menschen kennenlernen und sich
austauschen.
Facebook Funktionen
Jeder Benutzer hat eine Profilseite zur Verfügung, auf der er sich
vorstellen und Fotos oder Videos hochladen kann.
Auf der Pinnwand des Profils können Besucher öffentlich sichtbare
Nachrichten hinterlassen oder Notizen und Blogs veröffentlichen.
Alternativ zu öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer auch
persönliche Nachrichten senden oder gemeinsam chatten.
Freunde können zu Gruppen und Events eingeladen werden.
Facebook verfügt ausserdem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer
Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.
Über eine Beobachtungsliste wird man über Neuigkeiten informiert,
zum Beispiel neue Pinnwandeinträge auf den Profilseiten von Freunden.
Die Benutzer auf Facebook sind in Universitäts-, Schul-, Arbeitsplatz-
und Regionsnetzwerke eingeteilt.
Facebook Kritik
Mangel an Datenschutz.
Anonyme Registrierung.
Fremde E-Mail-Konten können ausspioniert werden.
Offenlegung privater Daten bei blosser Kenntnis der E-Mail-Adresse.
Personalisierte Werbung.
Verwertung von Nutzerdaten.
Auswertung und Nutzung durch Nachrichtendienste und Polizei.
Vergangene zwangsweise Veröffentlichung von privaten Nutzerdaten.
Extremistische Einträge.
Speicherung der Daten von Nichtmitgliedern.
Weitergabe der Benutzeridentitäten durch Facebook-Applikationen.
Bösartige Scripte.
Schwieriges Löschen des eigenen Nutzerkontos.
Big Brother Award.
Gesichtserkennungssoftware.
Die Inhalte der einzelnen Kritikpunkte auf Wikipedia.
Wichtig
Wenn Schwachstellen existieren und Schutzmechanismen fehlen,
ist das Gefährdungspotential für die Nutzer entsprechend hoch.
Von den bis heute getesteten Plattformen konnte noch keine
vollständig überzeugen.
Surfen im Internet - worauf ist zu achten?
Persönliche Daten nie weitergeben
Vorsicht beim Surfen und Anmelden im Internet. Passen Sie genau auf,
welche Angaben Sie von Ihnen oder Ihren Kindern persönlich weitergeben
möchten. Geben Sie in Chats, Foren oder Gästebüchern nie Ihren ganzen
oder
vollständigen Namen ein. Auch nicht Adresse und Telefonnummern.
Besser sind Nicknamen (Spitznamen). Die Kinder sollten auch keine Fotos
von ihnen an jemanden senden ohne vorher mit den Eltern oder anderen
Vertrauenspersonen
darüber gesprochen zu haben.
Tipp
Richten Sie für Kinder zwei E-Mail-Adressen ein.
Eine E-Mail-Adresse nur für gute Freunde und eine
E-Mail-Adresse für die Benutzung im Internet. Diese
Adresse kann von Eltern selber geprüft werden und
wenn alles in Ordnung ist, kann sie den Kindern per
Mail weitergeleitet werden.
Eltern sollen teilhaben, wenn ihre Kinder im Netz sind
Wenn es gilt Bestellformulare oder andere Formulare auszufüllen,
sollten Eltern das wissen. Sie können warnen, falls etwas
unangenehm auffällt. Zudem kostet das Internet. Folglich ist
es gut, wenn die Eltern wissen, wie lange die Kinder online sind.
Glauben Sie nicht alles, was im Internet steht
Denn nicht jeder im Netz ist ehrlich. Alle wollen die tollsten Sachen
verkaufen. Egal, ob die Sachen wirklich gut sind oder nicht.
Und dann gibt es auch Erwachsene, die beim Chatten oder Mailen
angeben ein Kind zu sein, damit sie mit Kindern in Kontakt kommen
können.
Vorsicht beim Herunterladen von Software und Programmen
Es gibt immer wieder Programme, die Viren enthalten und Ihren PC
damit schädigen können. Schützen kann man sich mit einem der
Virenprogramme, die auf dem Markt sind. Zum Beispiel mit dem
AVIRA oder
PANDA. Einen 100%igen Schutz gibt es nicht, da
laufend neue Viren erfunden werden.
Software darf nicht einfach so heruntergeladen werden. Das wird als
Diebstahl bezeichnet.
Ausser natürlich, wenn die Software kostenlos
angeboten wird. Dasselbe gilt auch für Textinhalte, Bilder und Grafiken
auf anderen Internetseiten.
Am besten immer die Nutzungsbedingungen oder das Impressum lesen.
Dort erfährt man auch gleich, wer die Internetseite betreibt und wen
man anfragen kann für eine mögliche Nutzung.
Wer im Internet surft, hinterlässt seine Spuren
Ein PC kann sich eine Menge merken. Zum Beispiel kann er Ihre E-Mail-
Adresse zurückverfolgen, oder er kann festhalten, welche Seiten Sie
zuletzt besucht haben.
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